Bei einem Girokonto handelt es sich um ein Bankkonto, das der Kontoinhaber nutzen kann, um Zahlungseingänge zu erhalten und Zahlungen anzuweisen. Mit einem Girokonto kann ein bargeldloser Zahlungsverkehr gewährleistet werden. Neben Überweisungen und Daueraufträgen sind auch Bareinzahlungen und Barabhebungen möglich.
Überweisungen vom Konto können üblicherweise online über das Internet, per Telefon oder auch schriftlich durchgeführt werden. Wenn ein Dispositionskredit eingerichtet wird, kann das Konto auch überzogen werden. Wichtig für die Höhe des Überziehungsrahmens ist vor allem auch die Höhe des Einkommens.
Die IBAN Nummer wird für innereuropäische Überweisungen verwendet und ersetzt hierbei die Kontonummer. IBAN ist die Abkürzung für International Bank Number.
Der BIC, der eine Abkürzung für Bank Identifier Code darstellt, ist ein Code, mit dem die Banken im innereuropäischen Zahlungsverkehr identifiziert werden können. Er ersetzt hierbei die Bankleitzahl.
Sollen Bareinzahlungen auf ein Direktbank Konto getätigt werden, so ist dies üblicherweise nur über ein Referenzkonto bei einer anderen Bank möglich.
Barabhebungen vom Konto können beim Geldautomaten durchgeführt werden. Hierbei sind natürlich auch die jeweiligen Kosten genau zu beachten. Bei der Auswahl des passenden Girokontos sollten auch die Kosten für Bargeldabhebungen berücksichtigt werden. Dabei sollte man auch darauf achten, wie viele Bargeldautomaten im jeweiligen Netzwerk genutzt werden können.